🔵⚪ 1997: Ein neues Gesicht für Fortuna

Im Jahr 1997 schlug Fortuna ein entscheidendes neues Kapitel auf: Seit dem 9. März trägt der Verein offiziell die Vereinsfarben Blau-Weiß. Passend dazu wurde ein neues Logo präsentiert, das bis heute unsere Identität prägt.

Das alte Emblem (1990–1997), das noch die charakteristischen Mauern der „BSG Aufbau“ enthielt, wurde abgelöst. Das neue Design rückt das „F“ auf weißem Grund in den Mittelpunkt – ein Symbol für Klarheit und Moderne. Dank der Unterstützung des Fördervereins und Sponsoren wie der Firma Brösicke konnten zudem alle Mannschaften neu ausgestattet werden.

🤝 Freundschaft & Große Gegner (1998)

Entgegen mancher Annahmen pflegen der VfB Germania und der SV Fortuna seit vielen Jahren ein freundschaftliches Verhältnis. Ein Highlight war das Benefizspiel am 11. Juli 1998 gegen Borussia Dortmund. Fortuna verstärkte den Kader der Germanen mit sechs Spielern, darunter Torschützenkönig D. Brzezicha und Andy Sparwasser.

Auch sportliche Rückschläge gehörten dazu, wie die 0:8-Niederlage im Freundschaftsspiel gegen Lok Altmark Stendal. Doch die Mannschaft ließ sich nicht beirren: Noch im selben Jahr gelang der Aufstieg in die Landesklasse. Unter Präsident Volker Sonntag wuchs der Verein zu dieser Zeit auf über 200 Mitglieder an, wobei die Jugendarbeit zur tragenden Säule wurde.

🎉 Die Jahrtausendwende & Landesliga

Der Start ins neue Jahrtausend war geprägt von Gemeinschaft und Erfolgen. Im Februar 2000 organisierte der Förderverein ein großes Sponsoren-Turnier, das der Schlachthof Halberstadt gewann.

Im September 2001 feierte der Verein das 50-jährige Bestehen der BSG Aufbau mit einer Festwoche, buntem Kinderfest und einem Spiel gegen den 1. FC Magdeburg.

 

 

Sportlich ging es steil bergauf: In der Saison 2002/03 gelang der Aufstieg in die Landesliga Mitte, wo sich Fortuna bis 2007 hielt. Ein unvergessliches Erlebnis war 2004 das Trainingslager in der Türkei: Acht Tage lang schwitzten die Spieler im Hotel „Bella Riva“ in Side – inklusive harter 400-Meter-Läufe am Strand.

🏟️ Neue Heimat „Anger“ & Gegenwart

Traditionell war Fortuna am August-Heine-Weg (Schäfergasse) zu Hause. Im Jahr 2005 kam der Burchardianger als wichtiger Ausweichplatz hinzu, vertraglich gesichert mit der Stadt Halberstadt, um adäquaten Platz für 214 Mitglieder zu schaffen.

Nach dem Abstieg aus der Landesliga (2007) und der Landesklasse (2009) fand der Verein in der Kreisoberliga (Harzoberliga) eine neue sportliche Heimat. Heute steht der SV Fortuna für Stabilität, eine starke Gemeinschaft und die stolze Pflege seiner bewegten Geschichte.